Warum Diego?
Diego ist für Menschen gemacht, die Spanisch nicht nur lernen, sondern wirklich sprechen wollen. Statt einzelne Sätze auswendig zu lernen, übst du echte Gespräche, hörst natürliche Antworten und erhältst dabei klare Korrekturen.
Dieser Unterschied ist mir persönlich wichtig. Diego ist aus meiner eigenen Erfahrung entstanden, durch Sprache zu lernen — nicht durch das Auswendiglernen von Regeln, sondern durch Gestalten, Sprechen, Zuhören und das Finden eines Zugangs zu Wörtern, der sich endlich menschlich anfühlte.
Als ich acht Jahre alt war, meldeten mich meine Eltern an einer Montessori-Schule an, weil mir das Lesen schwerfiel. Ich war Legastheniker, und damals fühlten sich Lesen und Schreiben wie eine Welt an, in die ich nicht so recht hineinkam.
(Zufällig fing zur gleichen Zeit meine Mutter an zu arbeiten. Später wurde mir klar, dass das war, um meine Schulbildung mitzufinanzieren. Danke, Mama!)
Eine der Arten, wie meine Lehrer mir halfen, war über die Sprache. Ich hatte eine Spanischlehrerin aus Spanien, die ich über alles mochte. Am Ende jedes Tages musste ich als Teil meiner Hausaufgaben das Lesen und Schreiben üben, indem ich etwas erschuf. Geschichten, Übungen, Lektionen — alles, was mir half, mich auf andere Weise mit Wörtern zu beschäftigen.
Eines der Dinge, die ich machte, war eine kleine Reihe von Spanischlektionen. Ich nannte sie Fun with Diego.
Ich habe keine Ahnung, warum ich den Namen Diego wählte. Aber ich tat es.
Jahrelang hatte ich nicht mehr daran gedacht. Doch vor Kurzem, als wir einen Namen für unsere neue Sprachplattform suchten, kam mir sofort der Name Diego in den Sinn. Und dann erinnerte ich mich, warum.
Diego war Teil der Art, wie ich lernte, Sprache von etwas Einschüchterndem in etwas Freudvolles zu verwandeln. Er begann als die Erfindung eines Achtjährigen — ein Begleiter zum Lernen, Üben und Gestalten.
Jetzt, all die Jahre später, ist mein Diego in der modernen Zeit angekommen.
Und so sind wir hier.
Willkommen bei Diego.
— Steven